Für einen lebenswerten Stadtteil Interkulturelles und interreligiöses Engagement für den Klima- und Umweltschutz

Hamburg – Osdorf und Lurup im Bezirk Altona

Der Osdorfer Born LupeDer Osdorfer Born
Der Bornpark LupeDer Bornpark

Der Osdorfer Born ist eine Großwohnsiedlung aus den 1960er Jahren auf dem Gebiet der Stadtteile Osdorf und Lurup mit rund 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Nordwesten und Westen schließt sich die Osdorfer Feldmark mit dem Helmuth-Schack-See und dem Born­park an, die wichtige Naherholungsgebiete für die Osdorfer Bevölkerung sind.

Im Quartier gibt es einen, im Vergleich zur Gesamtstadt, überproportional hohen Anteil an Kindern und Ju­gendlichen. Der Anteil der Menschen im Erwerbsalter ist niedriger als im gesamtstädtischen Durchschnitt. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund aller Altersgruppen liegt bei über 50 Prozent, bei Kindern und Jugendlichen ist er noch höher. Die Bewohner*innen am Osdorfer Born sind häufig von relativer Armut und sozialer Benachteiligung betroffen.

 

Lokale Projektkoordination
Perspektive – Interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V.

Kontakt
Huseyin Atay
Telefon:  0176 64 74 34 63
Email: perspektive.verein[@]gmail.com


Essbarer begehbarer Park – Obstbäume für den Bornpark, 24.2.2017

Die Aktion 'Obstbäume für den Bornpark' hatte einen relativ langen Vorlauf. Die vorbereitenden Absprachen mit Akteuren vor Ort (Borner Runde, NABU Hamburg, Bürgerhaus Bornheide, KOMSCHU Nachbarschaftsforum (Osdorf), Bezirksamt Altona Abteilung Stadtgrün, Bezirksamt Altona Abteilung Integrierte Stadtentwicklung, BHH Sozialkontor gGmbH, Islamische Gemeinde Schnelsen-Eidelstedt e.V., Stadtteilschulen, Stadtteilbüro Osdorfer Born / Lurup) waren im Herbst 2016 abgeschlossen.

Es fehlte aber noch die Zustimmung der Bezirksversammlung Altona zu den Pflanzorten. Diese wurde erst Anfang 2017 erteilt. Die Pflanzaktion fand zum frühestmöglichen Termin am 24.02.2017 statt. Neun ehrenamtliche Helfer standen bereit, um die von der Baumschule gelieferten 15 Obstbäume zu pflanzen. Sie wurden vom Juniorchef der Firma und einem Mitarbeiter angeleitet, die auch die benötigten Werkzeuge und einen Minibagger mitgebracht hatten. Im Laufe der Aktion kamen immer wieder Anwohnerinnen und Anwohner, die das Pflanzen der Bäume beobachteten.

Bei den von Perspektive e.V. bereitgestellten Getränken und Brötchen kamen sie ins Gespräch mit Helfern und Mitgliedern von Perspektive e.V. . Gepflanzt wurden verschiedene Obstsorten: Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschen und Quitten, die für die Hamburger Region typisch sind. Die Früchte, die in den kommenden Jahren daran wachsen, können von den Bürgerinnen und Bürgern geerntet werden. Sie werden auch von den Schulen und Kindergärten aus der Umgebung genutzt. Die Pflege der Obstbäume liegt beim Bezirksamt Altona.


Lurup feiert | Aus Alt mach Neu – Upcycling, 16.7.2016

Im Bövertsland auf dem Gelände vom Bövertspark und dem Stadtteilhaus Lurup startete um 10 Uhr das bunte Stadtteilfest. Für Groß und Klein war für jeden etwas dabei. Mehr als 40 Stände von lokalen Vereinen, Einrichtungen und Initiativien warteten auf die rund 3000 Besucher trotz wechselhaftem Wetter.

In terrakotta-farbenen Pavillons haben wir fairtrade Bio-Produkte zum Knabbern und Probieren angeboten. Ziel ist es gewesen zu zeigen, dass es nicht unbedingt teuer sein muss, wenn es Bio ist, und wieso es wichtig ist, durch den Kauf von fairtrade- bzw. Bioprodukten etwas für die Umwelt zu tun. Neben Kaffee und schwarzem Tee gab es selbstgemachten Kuchen gegen eine freiwillige Spende.

An einem großen Tisch gab es vielseitiges Material wie Pailletten, Glitzersteine, Dekosand u.a. und viele verschiedene Wertstoffe wie Konservendosen, Plastikflaschen, Papierrollen, aus denen die Besucher einen neuen Gegenstand herstellen durften. Wir hatten eine Vorlagenmappe, wo sich die Besucher Anregungen holen konnten. Besonders beliebt waren Stifthalter aus Konservendosen. Nebenbei haben wir die Besucher über das Thema angesprochen und aufgeklärt, dass man nicht alles wegschmeißen muss, und wie leicht man aus „Müll“ schöne Sachen herstellen kann.

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