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Tagungen

„Alle dabei?!“ - Nachhaltigkeit braucht Vielfalt

Herzliche Einladung zur 
2. bundesweiten Fachtagung des Interkulturellen Bündnisses für Nachhaltigkeit

Mittwoch, 19. September 2018, 10:00 – 16:30 Uhr
Stuttgart, Hospitalhof (Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart)

Wie geht Plastik fasten im Ramadan? - Wer sind die Ökokids? - Wie gelingt eine interkulturelle Öffnung im Umwelt- und Naturschutzbereich?

Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die 2. bundesweite Fachtagung des Interkulturellen Bündnisses für Nachhaltigkeit.

An dem Tag werden

  • Beispiele guter Praxis für ein kulturell vielfältig geprägtes Nachhaltigkeitshandeln gezeigt,
  • Praktikerinnen und Praktikern Möglichkeiten für den Erfahrungsaustausch geboten und
  • Ideen entwickelt, durch wen und wie der Prozess einer interkulturellen Öffnung im Nachhaltigkeitshandeln befördert werden kann.

Eingeladen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Migrantenorganisationen, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Kommunen, Klima- und Umweltschutzberatungsstellen, anwendungsorientierter Wissenschaft und den Medien.

Einladung + Programm

Anmeldeformular

Die Tagung wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und von der Heidehof-Stiftung.  

Kontakt und Informationen

forum für internationale entwicklung + planung (finep)
Petra Schmettow
Plochinger Str. 6, 73730 Esslingen

Tel. 0711/ 93 27 68 - 0
anmeldung[@]finep.org

 

Archiv

Interkulturelles Engagement für den Klima- und Umweltschutz

1. bundesweite Fachtagung des Interkulturellen Bündnisses für Nachhaltigkeit am 13. Juni 2017 in Hannover

Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, wie Engagement für den Klima- und Umweltschutz unter Berücksichtigung unterschiedlicher kultureller Hintergründe gefördert werden kann. Berichtet wurde von Erfahrungen aus Projekten, die sich diesem Ziel auf unterschiedliche Weise nähern: unter anderem durch quartiersbezogene Aktivitäten und durch die Einbindung von Klima- und Umweltschutzthemen in Integrations- und Sprachkurse. Außerdem wurden Anregungen für die interkulturelle Arbeit zum Klima- und Umweltschutz gegeben. Am Nachmittag fanden Arbeitsgruppen statt, bei denen es um die Bedingungen für das Gelingen von Aktivitäten zur Förderung des Engagements für Klima- und Umweltschutz in verschiedenen Kontexten ging. Außerdem gab es einen kleinen Markt der Möglichkeiten, bei dem Projekte und Aktivitäten aus dem Bereich des interkulturellen Klima- und Umweltschutzes vorgestellt wurden.

An der Veranstaltung nahmen rund 40 Personen teil: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Migrantenselbstorganisationen, Kommunen, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Klima- und Umweltschutzberatungsstellen sowie der anwendungsorientierten Wissenschaft. Sie wurde vom Interkulturellen Bündnis für Nachhaltigkeit durchgeführt, das sich interkulturell für die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzbewusstseins sowie für entsprechendes Handeln einsetzt, und bildete zugleich den Abschluss des von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und Umweltbundesamt geförderten Projekts Für einen lebenswerten Stadtteil – Interkulturelles und interreligiöses Engagement für den Klima- und Umweltschutz.

Informationen und Kontakt
ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung
Dr. Silke Kleinhückelkotten
Tel: 0511-473915-12
silke.kleinhueckelkotten@ecolog-institut.de

Programm Bündnistagung


 

Vorträge


Für einen lebenswerten Stadtteil: Interkulturelles Engagement für den Klima- und Umweltschutz

Nina Katz und Silke Kleinhückelkotten
diversu e.V. & ECOLOG-Institut


Integra-et-Klima

Marie Seewald
Fachhochschule Dortmund


„Netzwerk MultiKultur Landschaft”

Petra Schmettow
finep – forum für internationale entwicklung + planung


Heimat gestalten

Ute Pfeiffer-Frohnert
Förderverein NaturGut Ophoven e.V.



Ideen säen, Essen ernten”

Impulsvortrag Arbeitsguppe 3
Nadiya Dorokhova, Anton Raynesh, Gadir Chuma
Verein Migranten für Agenda 21


 

Arbeitsgruppe 1:
Projekte/ Aktivitäten auf Augenhöhe: Welche Voraussetzungen gibt es, welche Förderstrukturen, Kooperationsformen etc. werden benötigt?

(Impuls: Petra Schmettow, finep)
Leitfragen für die Moderation


Arbeitsgruppe 2:
Lokale Vermittlungs- und Beteiligungsformen:
Was läuft gut, was nicht und warum?

(Impuls: Nadiya Dorokhova, Migranten für Agenda 21 e.V.)
Leitfragen für die Moderation


Arbeitsgruppe 3:
Umwelt- und Klimaschutz in Integrationskursen:
Was gilt es zu beachten?

(Impuls: Christina Huwald, Multikulturelles Forum e.V.)
Leitfragen für die Moderation


Arbeitsgruppe 4:
Umwelt- und Klimaschutz für und mit Geflüchteten: Welche Potenziale und Grenzen sozial-ökologischer Mitgestaltung gibt es?

(Impuls: Ute Pfeiffer-Frohnert, Förderverein NaturGut Ophoven e.V.)
Leitfragen für die Moderation